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Jetzt mit großer Bildgalerie – Unser 3. Anlauf nach Israel

Mit unterschiedlichsten Erwartungen und voller Neugier trat unsere 12köpfige Reisegruppe am 21. Oktober 2022 endlich die zehntägige Pilgerreise in das Heilige Land an, nachdem sie schon zweimal Corona-bedingt verschoben werden musste. „Auf und in den Spuren Jesu“ – unter diesem Thema besuchten wir mit Pfarrer Hermann Hülsmann heilige Stätten in Israel und Palästina, wobei uns der erste Stopp für drei Nächte nach Tiberias an den See Genezareth führte. Dort besuchten wir u. a. die Orte Magdala (Heimatort von Maria Magdalena), Tabgha (Brotvermehrungskirche) -  verbunden mit einer Bootstour auf dem See, Kafarnaum (der Stadt Jesu am See) und den Berg der Seligpreisungen mit einem tollen Panoramablick über den See.

 

 

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Der Berg Tabor (Verklärungsbasilika), Nazareth (Verkündigungskirche) und die Fahrt durch das Westjordanland nach Schilo (ehemaliger Ort der Bundeslade) waren weitere Stationen. Unser einheimischer Guide Morad blieb uns keine Antwort schuldig und veranschaulichte mit seinen Ausführungen und entsprechenden Bibeltexten das Leben zu Zeiten Jesu inmitten von religiösen, sozialen und politischen Konflikten.

(Diese Konflikte haben an Aktualität nicht verloren und sind auch heute noch spürbar.)

 

Die zwei darauffolgenden Nächte verbrachten wir in Bethlehem. Dort besichtigten wir die Geburtskirche, fuhren zu den Hirtenfeldern und auch nach Hebron (Mausoleum). Der Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem auf dem Weg nach Jerusalem hinterließ bei uns eine nachdenkliche und betrübte Stimmung, so dass die anschließende Wanderung durch das Bergland von Judäa sehr wohltuend war. Feigen, Johannisbrotbaumfrüchte u. v. m. konnten wir dort so ganz nebenbei von den Bäumen naschen.

 

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Auf dem Weg zu unserer neuen Unterkunft in Jerusalem haben wir noch einen Zwischenstopp an der Knesset im Regierungsviertel eingelegt. Die kommenden vier Nächte durften wir dann im Paulus-Haus am Damaskus-Tor verbringen, direkt an der Altstadt. Von dort aus ließ sich vieles zu Fuß erkunden: die Grabeskirche, die Klagemauer (Westmauer), der Tempelberg bzw. der al-Haram asch-Scharif, die Via Dolorosa, der Berg Zion (Abendmahlsaal)  u.v.m. Der Ölberg mit dem Besuch der Himmelfahrtskirche und dem anschließenden Gang auf dem Palmsonntagsweg bis hin zum Garten Getsemani und dem Mariengrab durften natürlich auch nicht fehlen.

Die unterschiedlichen Altstadtviertel wie das muslimische Viertel, das christliche, das armenische und das jüdische Viertel luden zum Schlendern, Schlemmen und Verweilen ein.

Am vorletzten Tag unternahmen wir eine Tagestour nach Bethanien zum Lazarus-Grab. Anschließend wanderten wir - mit viel Wasser im Gepäck - im Wadi Qelt (in der Wüste Judäa) zum St. Georgs-Kloster und weiter nach Jericho (Berg der Versuchung). Die Taufstelle Jesu am Jordan und das anschließende Bad im Toten Meer waren weitere Highlights unserer Reise.  

 

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Zu den täglichen Highlights zählten auch unsere Gottesdienste, die an den unterschiedlichsten Orten stattgefunden haben: am Seeuferaltar des Sees Genezareth, in Nazareth in der „Kapelle der kleinen Brüder des Charles de Foucauld“, in den Kapellen unserer Unterkunft und im French St. Louis Hospital, in der Geburtskirche und in den Kapellen der „Hl. Mirjam von Abellin“ in Bethlehem und die „der kleinen Schwestern“ an der 6. Station der Via Dolorosa. Außergewöhnlich waren auch die Eucharistiefeier zur frühen Morgenstunde auf Golgota in der Grabeskirche und der Gottesdienst bei heißen Temperaturen in der Wüste.

Interessant, lehr- und aufschlussreich, sowohl aufmunternd als auch manchmal bedrückend waren unsere Begegnungen mit den Menschen vor Ort:

- in der Begegnungsstätte Lifegate in Beit Jala, einer Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigungen – tolle Arbeit, die dort geleistet wird,

- mit dem Leiter der Außenstelle der Konrad-Adenauer-Stiftung, der uns einen (erschreckenden)  Überblick über die Situation und Perspektiven in Israel gegeben hat,

- mit Abt Bernhard Maria der Dormitio-Abtei über den benediktinischen Auftrag im Heiligen Land (u. a.  bekannt für die Weihnachtsaktion „Ich trage deinen Namen in der Heiligen Nacht nach Bethlehem“)

  und das Treffen mit einer Nonne der Benediktinerinnen in Abu Gosh

- und auch die vielen nicht geplanten „Treffen“ auf den Märkten, in den Städten, mit netten und

  zuvorkommenden Menschen , die oft sogar ein paar Wörter deutsch konnten

Die vielen Eindrücke des Tages haben wir gemeinsam abends auf den Dachterrassen unserer Unterkünfte bei einem Gläschen Wein oder einer Flasche Bier „Revue passieren lassen“ und schöne, gesellige und auch sehr lustige Stunden verbracht.

Respekt zollen wir sowohl unserem versierten Fahrer Basem, der uns immer sicher durch das Land – und vor allem durch den Trubel Jerusalems – geführt hat, als auch unserem Guide Morad, der uns in seiner angenehmen, ruhigen, freundlichen und freundschaftlichen Art das Land näher gebracht hat. Zusammen mit unserem Israel-Spezi, Pfarrer Hermann Hülsmann, bildeten sie ein tolles Team!

Diese durchaus anstrengende, aber einzigartige und wunderschöne Reise ließ uns die biblischen Ereignisse noch einmal ganz anders und auch neu erfahren. Die Zeit in Israel ist für uns eine Bereicherung, die noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Schalom!









 




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